Cover Up Tattoo: So kannst du ein altes Tattoo überdecken und komplett verwandeln
- 19. Aug.
- 10 Min. Lesezeit
Ein Tattoo begleitet uns oft viele Jahre. Doch Menschen verändern sich – und manchmal passt ein Motiv, das früher eine grosse Bedeutung hatte, irgendwann nicht mehr zum eigenen Leben. Vielleicht gefällt dir der Stil nicht mehr, die
Linien sind verblasst oder unsauber geworden oder das Tattoo erinnert dich an eine Zeit, die du lieber hinter dir lassen möchtest.
Die gute Nachricht: Ein ungeliebtes Tattoo muss nicht zwangsläufig entfernt werden.
Mit einem professionell geplanten Cover Up Tattoo kann ein bestehendes Tattoo in ein neues Motiv integriert und optisch so verändert werden, dass vom ursprünglichen Design im besten Fall kaum noch etwas zu erkennen ist.
Allerdings ist ein Cover Up deutlich anspruchsvoller als ein Tattoo auf unbehandelter Haut. Farben, Kontraste, Grösse, Position und das vorhandene Motiv müssen genau analysiert werden.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie ein Cover Up Tattoo funktioniert, welche Tattoos sich überdecken lassen, ob schwarze Tattoos gecovert werden können, wann eine vorherige Laserbehandlung sinnvoll sein kann und worauf du bei der Wahl des Tattoo Artists achten solltest.
Was ist ein Cover Up Tattoo?
Ein Cover Up Tattoo ist ein neues Tattoo, das gezielt über ein bereits vorhandenes Motiv tätowiert wird.
Dabei wird das alte Tattoo jedoch nicht einfach wie eine Wand mit einer neuen Farbschicht „übermalt“. Tätowierfarbe ist keine vollständig deckende Farbe und die bereits vorhandenen Pigmente befinden sich weiterhin in der Haut.
Ein erfahrener Tattoo Artist entwickelt deshalb ein neues Design, bei dem das bestehende Tattoo berücksichtigt und strategisch in die neue Komposition eingebunden wird.
Dunkle Bereiche des alten Tattoos können beispielsweise in Schatten, Strukturen oder besonders kräftige Elemente des neuen Designs integriert werden.
Das Ziel ist nicht nur, das alte Tattoo zu verstecken.
Ein wirklich gelungenes Cover Up soll wie ein eigenständiges Tattoo wirken – und nicht wie ein Motiv, das offensichtlich nur entstanden ist, um etwas darunter zu verbergen.


Warum entscheiden sich Menschen für ein Cover Up Tattoo?
Die Gründe können sehr unterschiedlich sein.
Manche Tattoos verlieren mit der Zeit ihre persönliche Bedeutung. Andere wurden möglicherweise spontan gestochen oder entsprechen qualitativ nicht den Erwartungen.
Typische Gründe für ein Cover Up Tattoo sind unter anderem:
ein altes oder verblasstes Tattoo
unsaubere Linien
schlecht ausgeführte Schattierungen
ein Motiv, das nicht mehr gefällt
Namen oder Initialen ehemaliger Partner
Tattoos aus der Jugend
kleine Motive, die durch ein grösseres Tattoo ersetzt werden sollen
Tattoos, deren Stil nicht mehr zur eigenen Persönlichkeit passt
Manchmal geht es deshalb gar nicht darum, ein Tattoo einfach verschwinden zu lassen.
Es geht darum, etwas Neues daraus entstehen zu lassen.
Kann man jedes Tattoo mit einem Cover Up überdecken?
Eine der häufigsten Fragen lautet:
Kann jedes Tattoo gecovert werden?
Grundsätzlich lassen sich sehr viele Tattoos verändern oder überarbeiten. Wie einfach ein Cover Up Tattoo umgesetzt werden kann, hängt jedoch stark vom bestehenden Motiv ab.
Besonders wichtig sind:
Farbe des alten Tattoos
Sehr helle und bereits verblasste Tattoos lassen sich normalerweise leichter überdecken als grosse, tiefschwarze Flächen.
Je dunkler das vorhandene Tattoo ist, desto stärker beeinflusst es die Gestaltungsmöglichkeiten des neuen Motivs.
Grösse
Ein neues Cover Up muss häufig etwas grösser als das ursprüngliche Tattoo geplant werden.
Der Grund dafür ist einfach: Der Tattoo Artist benötigt genügend Fläche, um das alte Motiv in einer neuen Komposition verschwinden zu lassen.
Wer versucht, ein dunkles Tattoo mit einem fast gleich grossen Motiv zu überdecken, schränkt die Möglichkeiten erheblich ein.
Farbsättigung
Ein Tattoo mit sehr hoher Pigmentdichte kann anspruchsvoller sein als ein bereits deutlich verblasstes Tattoo.
Position am Körper
Auch die Körperstelle spielt eine Rolle.
Der vorhandene Platz, die Anatomie und die natürliche Bewegung des Körpers beeinflussen die Möglichkeiten für das neue Design.
Struktur des alten Motivs
Feine Linien oder kleine Schriftzüge bieten andere Voraussetzungen als grosse Tribal Tattoos oder stark ausgefüllte Blackwork-Flächen.
Deshalb beginnt ein gutes Cover Up immer mit einer individuellen Analyse.
Cover Up Tattoo bei schwarzen Tattoos: Geht das?
Ja – auch ein schwarzes Tattoo kann in vielen Fällen gecovert werden.
Allerdings gilt:
Je dunkler und dichter das bestehende Tattoo ist, desto anspruchsvoller wird das Cover Up.
Helle Farben können ein tiefschwarzes Tattoo nicht einfach vollständig verdecken.
Der Tattoo Artist muss deshalb mit dem vorhandenen Schwarz arbeiten.
Dunkle Bereiche können beispielsweise Bestandteil von Schatten, Fell, Haaren, Blättern, Ornamenten oder abstrakten Strukturen des neuen Tattoos werden.
Genau hier zeigt sich die Erfahrung eines Artists.
Bei einem professionellen Cover Up Tattoo wird das alte Motiv nicht ignoriert, sondern bereits während der Gestaltung des neuen Tattoos berücksichtigt.
Wie gross muss ein Cover Up Tattoo sein?
Es gibt keine allgemeine Regel, nach der ein Cover Up beispielsweise exakt doppelt so gross sein muss wie das alte Tattoo.
In vielen Fällen benötigt das neue Motiv jedoch mehr Fläche.
Das hat einen entscheidenden Vorteil: Der Artist kann den Blick des Betrachters gezielt auf neue Elemente lenken.
Ein gutes Cover Up arbeitet nämlich nicht nur mit Farbe.
Es arbeitet auch mit Komposition, Kontrast und visueller Führung.
Das Auge soll zuerst die stärksten Bereiche des neuen Designs wahrnehmen und nicht automatisch nach dem alten Tattoo suchen.
Mehr Fläche bedeutet deshalb häufig mehr kreative Freiheit – und damit ein natürlicheres Ergebnis.
Welche Motive eignen sich besonders gut für ein Cover Up Tattoo?
Die beste Motivwahl hängt immer vom vorhandenen Tattoo ab.
Besonders hilfreich sind Designs, die unterschiedliche Kontraste, Schattierungen und Strukturen erlauben.
Dazu können beispielsweise gehören:
florale Motive
Tiere
Ornamente
japanisch inspirierte Tattoos
Black & Grey Designs
Realistic Tattoos
Neo Traditional
abstrakte Kompositionen
grossflächige Blackwork-Elemente
Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes alte Tattoo automatisch mit einem dieser Stile gecovert werden sollte.
Ein professionelles Cover Up wird individuell entwickelt.
Das vorhandene Tattoo bestimmt einen Teil der technischen Voraussetzungen – dein Geschmack sollte aber weiterhin bestimmen, in welche Richtung sich das neue Kunstwerk entwickelt.
Cover Up Tattoo oder Tattoo entfernen lassen?
Wer sein altes Tattoo nicht mehr möchte, steht häufig vor der Frage:
Cover Up oder Laser?
Beide Möglichkeiten verfolgen unterschiedliche Ziele.
Bei einer vollständigen Tattooentfernung soll möglichst viel des vorhandenen Pigments entfernt werden.
Bei einem Cover Up Tattoo wird dagegen ein neues Motiv geschaffen, das das alte Tattoo integriert und visuell ersetzt.
Welche Lösung besser geeignet ist, hängt deshalb davon ab, was du möchtest.
Wenn du grundsätzlich weiterhin ein Tattoo an dieser Stelle tragen möchtest, kann ein Cover Up eine interessante Möglichkeit sein.
Wenn du dagegen überhaupt kein Tattoo mehr möchtest, ist eine professionelle Beratung zur Tattooentfernung der logischere Weg.
Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit.
Laser vor dem Cover Up Tattoo: Wann kann das sinnvoll sein?
Nicht jedes Tattoo muss vollständig entfernt werden, bevor ein Cover Up möglich ist.
Bei besonders dunklen, grossen oder stark gesättigten Tattoos kann es jedoch sinnvoll sein, das vorhandene Motiv zunächst professionell aufhellen zu lassen.
Das Ziel ist dann nicht zwingend eine vollständige Entfernung.
Bereits eine Reduzierung der sichtbaren Pigmente kann dem Tattoo Artist später deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten geben.
Dadurch können unter Umständen:
hellere Bereiche verwendet werden
feinere Details integriert werden
weniger massive dunkle Flächen notwendig sein
mehr unterschiedliche Motive infrage kommen
Ob eine vorherige Aufhellung sinnvoll ist, sollte individuell beurteilt werden.
Wichtig ist ausserdem, dass die Haut nach einer Laserbehandlung vollständig abgeheilt sein muss, bevor sie erneut tätowiert wird.
Warum Cover Ups schwieriger sind als normale Tattoos
Bei einem neuen Tattoo auf unbehandelter Haut beginnt der Artist gewissermassen mit einer leeren Leinwand.
Bei einem Cover Up existiert diese Freiheit nicht.
Linien, Farben und Formen sind bereits vorhanden.
Der Tattoo Artist muss deshalb gleichzeitig zwei Designs im Blick behalten: das sichtbare neue Tattoo und die Strukturen des alten Tattoos darunter.
Dafür sind mehrere Fähigkeiten besonders wichtig.
Erfahrung mit Farben und Kontrasten
Der Artist muss einschätzen können, wie bestehende Pigmente das neue Tattoo beeinflussen.
Verständnis für Komposition
Das neue Motiv muss so aufgebaut werden, dass das alte Tattoo visuell seine Bedeutung verliert.
Technisches Tattoo-Wissen
Nicht jede Lösung, die auf einer digitalen Zeichnung gut aussieht, funktioniert genauso in tätowierter Haut.
Kreativität
Manchmal muss aus einem sehr schwierigen Ausgangsmotiv ein völlig neues Design entwickelt werden.
Genau deshalb sollte ein anspruchsvolles Cover Up Tattoo nicht allein nach Preis oder Entfernung des Studios entschieden werden.
Die Erfahrung des Artists mit Cover Ups ist besonders wichtig.
Cover Up Tattoo: Vorher und Nachher richtig beurteilen
Vorher-Nachher-Bilder sind eine gute Möglichkeit, die Erfahrung eines Tattoo Artists mit Cover Ups einzuschätzen.
Dabei solltest du aber genauer hinsehen.
Achte beispielsweise darauf, wie gut das alte Motiv tatsächlich in das neue Tattoo integriert wurde.
Sind die alten Linien noch deutlich sichtbar?
Wirkt das neue Motiv unnötig dunkel?
Oder sieht das Ergebnis tatsächlich wie ein eigenständiges, bewusst geplantes Tattoo aus?
Besonders interessant sind ausserdem Bilder verheilter Tattoos.
Ein frisch gestochenes Tattoo wirkt aufgrund der frischen Pigmente oft besonders kontrastreich. Wie überzeugend ein Cover Up langfristig funktioniert, lässt sich deshalb anhand verheilter Arbeiten besser beurteilen.
Kann ein altes Tattoo nach dem Cover Up wieder sichtbar werden?
Nach der Heilung verändert sich die optische Wirkung eines Tattoos.
Das ist völlig normal.
Deshalb muss ein Cover Up von Anfang an so gestaltet werden, dass es nicht ausschliesslich auf die besonders intensive Wirkung eines frisch gestochenen Tattoos angewiesen ist.
Bei schwierigen Cover Ups kann ausserdem nach vollständiger Heilung eine weitere Sitzung sinnvoll sein, um bestimmte Bereiche anzupassen oder zu intensivieren.
Ob das notwendig ist, hängt vom individuellen Tattoo und vom Heilungsverlauf ab.
Wie läuft ein Cover Up Tattoo ab?
Ein professionelles Cover Up Tattoo beginnt lange vor dem eigentlichen Tätowieren.
1. Analyse des bestehenden Tattoos
Zunächst wird beurteilt, wie gross, dunkel und gesättigt das vorhandene Tattoo ist.
Auch Hautzustand, Position und vorhandene Narben können eine Rolle spielen.
2. Besprechung deiner Vorstellungen
Welche Motive gefallen dir?
Welche Stilrichtung möchtest du?
Soll das neue Tattoo möglichst klein bleiben oder darf es deutlich grösser werden?
Diese Informationen sind wichtig, um herauszufinden, welche Lösung realistisch ist.
3. Entwicklung des neuen Designs
Anschliessend entsteht ein Motiv, das sowohl deinen Vorstellungen als auch den technischen Anforderungen des Cover Ups entspricht.
4. Platzierung
Die genaue Position des Designs ist bei einem Cover Up besonders wichtig.
Bereits wenige Zentimeter oder eine andere Ausrichtung können beeinflussen, wie gut alte Linien in der neuen Komposition verschwinden.
5. Tätowieren
Danach wird das neue Tattoo umgesetzt.
Je nach Grösse und Komplexität können dafür eine oder mehrere Sitzungen erforderlich sein.
6. Heilung und Kontrolle
Nach vollständiger Heilung kann beurteilt werden, ob das Ergebnis weitere Anpassungen benötigt.
Was kostet ein Cover Up Tattoo in der Schweiz?
Die Kosten eines Cover Up Tattoos in der Schweiz lassen sich nicht pauschal bestimmen.
Entscheidend sind unter anderem:
Grösse des alten Tattoos
gewünschte Grösse des neuen Tattoos
Komplexität des Designs
Körperstelle
benötigte Arbeitszeit
Anzahl der Sitzungen
technische Schwierigkeit des Cover Ups
Ein kleines Tattoo bedeutet dabei nicht automatisch, dass das Cover Up besonders einfach oder günstig ist.
Manchmal erfordert gerade eine kleine Fläche eine sehr präzise Planung.
Eine seriöse Einschätzung ist deshalb normalerweise erst möglich, nachdem der Artist das vorhandene Tattoo gesehen und deine Vorstellungen besprochen hat.
Cover Up Tattoo in der Schweiz: Warum eine persönliche Beratung wichtig ist
Im Internet findet man unzählige spektakuläre Cover Up Tattoo Vorher-Nachher-Bilder.
Sie können Inspiration liefern – aber sie sagen wenig darüber aus, was bei deinem eigenen Tattoo möglich ist.
Jedes bestehende Tattoo besitzt andere Voraussetzungen.
Zwei scheinbar ähnliche Tattoos können sich beispielsweise hinsichtlich Pigmentdichte, Narbenbildung, Alter oder Tiefe deutlich unterscheiden.
Bei TattooMax wird deshalb zunächst analysiert, welche Möglichkeiten für das vorhandene Tattoo realistisch sind.
Dabei geht es nicht darum, irgendein möglichst dunkles Motiv darüberzusetzen.
Das Ziel sollte ein neues Tattoo sein, das zu deinem Körper, deinem Stil und deinen Vorstellungen passt und gleichzeitig das bestehende Motiv technisch sinnvoll berücksichtigt.
7 Fehler, die du bei einem Cover Up Tattoo vermeiden solltest
1. Das neue Tattoo unbedingt genauso klein halten wollen
Zu wenig Fläche kann die Möglichkeiten des Artists erheblich einschränken.
2. Ein sehr helles Motiv über ein dunkles Tattoo setzen wollen
Vorhandene dunkle Pigmente lassen sich nicht einfach mit heller Farbe „übermalen“.
3. Nur das gewünschte Motiv und nicht das alte Tattoo berücksichtigen
Bei einem Cover Up müssen beide zusammen gedacht werden.
4. Den Artist nur nach dem Preis auswählen
Cover Ups erfordern Erfahrung, Planung und technisches Verständnis.
5. Unrealistische Vorher-Nachher-Bilder als Referenz verwenden
Fotos im Internet können bearbeitet sein oder lediglich ein frisch gestochenes Ergebnis zeigen.
6. Eine notwendige Aufhellung grundsätzlich ausschliessen
Bei manchen Tattoos kann eine vorherige Laseraufhellung die kreativen Möglichkeiten erheblich verbessern.
7. Zu schnell entscheiden
Du möchtest ein Tattoo korrigieren, mit dem du bereits nicht zufrieden bist. Gerade deshalb lohnt es sich, das neue Projekt sorgfältig zu planen.
Häufige Fragen zum Cover Up Tattoo
Kann man ein schwarzes Tattoo komplett covern?
Viele schwarze Tattoos können gecovert werden. Wie gut das möglich ist, hängt von Grösse, Sättigung, Motiv und Hautzustand ab. Bei sehr dunklen Flächen kann eine vorherige Aufhellung sinnvoll sein.
Kann man einen Namen mit einem Tattoo überdecken?
Ja. Namen, Schriftzüge und Initialen gehören zu den typischen Motiven, für die ein Cover Up Tattoo infrage kommt. Welche Designs geeignet sind, hängt vor allem von Grösse und Dunkelheit der Schrift ab.
Kann man ein Tattoo mit Hautfarbe überdecken?
Ein dunkles Tattoo lässt sich nicht einfach wie mit Wandfarbe durch einen Hautton unsichtbar machen. Für ein langfristig überzeugendes Cover Up ist eine durchdachte Gestaltung erforderlich.
Muss ein Cover Up immer schwarz sein?
Nein. Ein Cover Up muss nicht zwangsläufig vollständig schwarz werden. Welche Farben eingesetzt werden können, hängt allerdings stark von den vorhandenen Pigmenten ab.
Muss ein Cover Up grösser als das alte Tattoo sein?
Häufig ja, aber nicht immer. Zusätzliche Fläche gibt dem Artist mehr Möglichkeiten, das alte Tattoo harmonisch in ein neues Design zu integrieren.
Wie lange dauert ein Cover Up Tattoo?
Das hängt von Grösse, Stil und Komplexität ab. Umfangreiche Projekte können mehrere Sitzungen benötigen.
Ist ein Cover Up schmerzhafter?
Das Schmerzempfinden beim Tätowieren ist individuell und hängt stark von der Körperstelle und Sitzungsdauer ab. Bereits tätowierte Haut bedeutet nicht automatisch, dass ein Cover Up wesentlich schmerzhafter sein muss.
Wie lange muss ein altes Tattoo verheilt sein, bevor man es covern kann?
Die Haut sollte vollständig verheilt sein, bevor erneut tätowiert wird. Bei frisch gestochenen Tattoos oder nach Laserbehandlungen sollte deshalb ausreichend Zeit für die Regeneration eingeplant werden. Der konkrete Zustand der Haut sollte vor dem Cover Up professionell beurteilt werden.
Aus einem alten Tattoo kann etwas völlig Neues entstehen
Ein Tattoo, das dir heute nicht mehr gefällt, muss nicht zwangsläufig für immer so bleiben.
Ein professionell geplantes Cover Up Tattoo kann ein altes Motiv in ein neues Kunstwerk verwandeln.
Entscheidend ist allerdings, die Grenzen des bestehenden Tattoos zu verstehen und das neue Design nicht unabhängig davon zu planen.
Gerade bei dunklen, grossen oder technisch schwierigen Tattoos braucht es Erfahrung, Kreativität und eine sorgfältige Vorbereitung.
Manchmal ist ein direktes Cover Up möglich. Manchmal ist ein grösseres Motiv die bessere Lösung. Und in bestimmten Fällen kann eine vorherige Aufhellung zusätzliche Möglichkeiten schaffen.
Deshalb beginnt ein gutes Cover Up nicht mit der Tätowiermaschine.
Es beginnt mit einer guten Idee – und einer realistischen Beratung.
Wenn du ein altes Tattoo hast, das du verändern oder überdecken möchtest, kannst du dich bei TattooMax beraten lassen. Gemeinsam lässt sich beurteilen, welche Möglichkeiten dein bestehendes Tattoo bietet und wie daraus ein neues Design entstehen kann, das du wieder gerne trägst.



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